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Bild: Charlotte Hecht-Buchholz, Berlin Originaldatei herunterladen (1714 × 1117 px)

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Kupfermangel bei Weizen

Signatur
01.13.010
Ursprüngliche Signatur
He-Cu-01

Bildinhalt

Das Bild zeigt ein Weizenfeld in Australien, das sich hinsichtlich Cu-Versorgung des Bodens durch starke Inhomogenität auszeichnet. Auf dem weitaus größten Flächenanteil ist die Kupferversorgung des Bodens extrem niedrig, so dass bei den Weizenpflanzen Kupfermangelsymptome in Form von starken Chlorosen auftreten (helle Fläche). Demgegenüber ist ein geringer Flächenanteil ausreichend mit Kupfer versorgt (dunkelgrüne Flächenanteile).

Erläuterung

Weizen stellt hohe Ansprüche an die Kupferversorgung des Bodens und lässt demzufolge Unterschiede in der Kupferversorgung des Bodens deutlich erkennen. Zur dauerhaften Behebung des Kupfermangels ist mehrmalige Kupfer-Bodendüngung zu empfehlen. Wegen der geringen Verlagerbarkeit von Kupfer im Boden ist außerdem eine gründliche Einarbeitung des Kupferdüngers in den Boden zu empfehlen. Aufgrund des hohen Anteils von Böden mit niedriger Kupferversorgung ist in Australien Kupfermangel weit verbreitet. Neben Welketracht und mangelnder Lignifizierung ist ein helleres Blattgrün als typisches Symptom für Kupfermangel anzusprechen. Dabei ist die verrminderte Chlorophyllbildung die Folge einer durch Kupfermangel gestörten Proteinsynthese.

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