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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1662 × 1083 px)

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Natriumchlorid erhöht das Wachstum der Zuckerrübe (Spross)

Signatur
04.04.009
Ursprüngliche Signatur
Hh-07.11
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Nährlösung kultiviert und zwar bei 5 mM Kaliumchlorid (linkes Gefäß) und 0,25 mM Kaliumchlorid + 4,75 mM Natriumchlorid (rechtes Gefäß). Alle übrigen Nährstoffe waren in optimaler Konzentration vorhanden. Es ist ersichtlich, dass das Wachstum der Pflanzen im rechten Gefäß besser ist als im linken Gefäß.

Erläuterung

Das Ergebnis zeigt, dass bei der Zuckerrübe Kalium durch Natrium ersetzt werden kann. Da in der Mix-Variante (rechtes Gefäß) das Wachstum besser war als bei ausschließlicher Kaliumernährung (linkes Gefäß) und 5 mM Kalium in der Nährlösung ein optimales Kaliumangebot darstellen, bedeutet der Befund außerdem, dass eine zusätzliche Gabe von Natriumchlorid das Wachstum der Zuckerrübe auch dann noch verbessert, wenn diese optimal mit Kalium versorgt ist. Dies ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. So bewirkt Natrium eine vergrößerte Blattfläche und ein rascheres Schließen der Stomata bei Wasserstress. Letzteres bewirkt eine höhere Wassernutzungseffizienz. Bei erhöhtem Natriumgehalt ist die Stärkesynthase weniger aktiviert, so dass der Gehalt der Pflanze an löslichen Kohlenhydraten (vor allem Saccharose) erhöht ist, was ebenfalls zu einer besseren Wasserausnutzung beiträgt. Außerdem soll Natrium eine zusätzliche, durch Kalium nicht erreichbare Wirkung auf den Zuckerertrag haben.

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Schlagworte

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