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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1582 × 1030 px)

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Natriumchlorid hemmt Wachstum von Paprika

Signatur
04.04.007
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.07
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Paprikapflanzen wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar bei folgenden Natriumchloridkonzentrationen (von links nach rechts; in mM): 0; 25; 50; 100. Es ist ersichtlich, dass sich das Wachstum mit steigender Natriumchloridgabe vermindert. Die Pflanzen sind frei von Symptomen.

Erläuterung

Salzstress bedeutet für die Pflanze aufgrund der osmotischen Anpassung erhöhten Energiaufwand und erhöhte Veratmung von Photosynthetaten, was geringere Biomassebildung und damit geringeres Wachstum bedeutet. Osmotische Anpassung bedeutet erhöhte Aufnahme von Soluten (Ionen und ungeladene Teilchen) in die Vakuolen und erhöhte Synthese von Betainen und anderen osmotisch wirsamen Substanze zur Erhöhung der Osmolarität auch im Cytoplsma. Obwohl die Wasseraufnahme erschwert ist, leiden die Pflanzen nicht unter Wassermangel und es tritt keine Welketracht auf. Da Natriumchlorid die Kaliumaufnahme der Pflanze infolge Konkurrenzwirkung vermindert, könnte auch eine unzureichende Kaliumversorgung der Pflanze Ursache der Wachstumshemmug sein. Da entsprechende Symptome fehlen, ist dies eher unwahrscheinlich. Chlorid- und Natriumtoxizität sind ebenfalls auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der voll entfalteten Blätter) ebenfalls nicht auftreten.

Bemerkungen

Dachtler: 424

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Schlagworte

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