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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1704 × 1119 px)

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Natriumchlorid hemmt Wachstum von Sonnenblume

Signatur
04.04.006
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.06
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Sonnenblumenpflanzen wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar bei folgenden Konzentrationen von Natriumchlorid (von links nach rechts; in mM): 0, 25; 50; 100. Es ist ersichtlich, dass sich das Wachstum der Pflanze mit steigender Natriumchloridkonzentration vermindert.

Erläuterung

Salzstress (hier in Form von Natriumchlorid) bedeutet für die Pflanze erhöhten Energieaufwand für die osmotische Anpassung, d. h. erhöhte Aufnahme von Soluten (Ionen und ungeladeneTeilchen) in die Vakuolen und erhöhte Synthese von Betainen (und anderen osmotisch wirksamen Substanzen) zur Erhöhung der Osmolarität auch im Cytoplasma. Hierfür (Atmung und Synthese) werden Photosynthetate auf Kosten des Wachstums verbraucht. Obwohl die Wasseraufnahme erschwert ist, leiden die Pflanzen nicht unter Wassermangel und es tritt keine Welketracht auf. Da Natriumchlorid die Kaliumaufnahme der Pflanze infolge Konkurrenzwirkung vermindern kann, könnte auch eine unzureichende Kaliumversorgung der Pflanze Ursache der Wachstumshemmung sein. Da entsprechende Symptome fehlen, ist dies eher unwahrscheinlich. Chlorid- und auch evt. Natriumtoxizität sind ebenfalls weitgehend auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der ausgewachsenen Blätter) nicht vorhanden sind. (Die erkennbaren Nekrosen sind nicht auf NaCl-Toxizität zurückzuführen, denn sie sind auch bei der Kontrolle vorhanden).

Bemerkungen

Dachtler: 430

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Schlagworte

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