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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1782 × 1221 px)

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Natriumchlorid hemmt das Wachstum der Zuckerrübe (Spross und Wurzel) bei ausreichender Kaliumversorgung

Signatur
04.04.003
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.04
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Nährlösung (Kaliumangebot: 5 mM als KCl) kultiviert und zwar bei folgenden Konzentrationen von Natriumchlorid (von links nach rechts; in mM): 0, 50; 100; 150. Es ist ersichtlich, dass bei hohen Gaben von Natriumchlorid (150 und 100 mM) das Wachstum des Pflanzensprosses gehemmt ist (3. und 4. Gefäß, von links). Beim höchsten Natriumchloridangebot ist auch das Wurzelwachstum beeinträchtigt (Gefäß ganz rechts).

Erläuterung

Bei ausreichendem Kaliumangebot (beachte: Bild 649 = unzureichendes Kaliumangebot!) wird Natrium als Ersatz von Kalium nicht benötigt. Das zusätzlich vorhandene Natriumchlorid stellt dann vielmehr eine Belastung für die Pflanze dar. Sie muss sich osmotisch anpassen. Diese osmotische Anpassung bedeutet verstärkte Veratmung von Photosynthetaten, was auf Kosten des Wachstums geht. Chlorid- und auch evt. Natriumtoxizität sind weitgehend auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der ausgewachsenen Blätter) nicht vorhanden sind.

Bemerkungen

Dachtler: 433

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Schlagworte

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