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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1752 × 1185 px)

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Natriumchlorid hemmt Wachstum von Mais

Signatur
04.04.004
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.02
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Maispflanzen (Genotyp "Iran") wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar bei folgenden Konzentrationen von Natriumchlorid (von links nach rechts; in mM): 0, 25; 50; 100. Es ist ersichtlich, dass bei hohen Natriumchloridgaben (50 und 100 mM) das Wachstum des Pflanzensprosses stark gehemmt ist (3. und 4. Gefäß, von links). Überschußsymptome sind nicht zu erkennen.

Erläuterung

Mais gilt als salzempfindliche Pflanze, insbesondere der Genotyp "Iran". Salzstress (hier in Form von Natriumchlorid) bedeutet für die Pflanze erhöhten Energieaufwand für die osmotische Anpassung, d. h. erhöhte Aufnahme von Soluten (Ionen und ungeladeneTeilchen) in die Vakuolen und erhöhte Synthese von Betainen (und anderen osmotisch wirksamen Substanzen) zur Erhöhung der Osmolarität auch im Cytoplasma. Hierfür (Atmung und Synthese) werden Photosynthetate auf Kosten des Wachstums verbraucht. Da Natriumchlorid die Kaliumaufnahme der Pflanze infolge Konkurrenzwirkung vermindert, könnte auch eine unzureichende Kaliumversorgung der Pflanze Ursache der Wachstumshemmung sein. Da entsprechende Symptome fehlen, ist dies eher unwahrscheinlich. Chlorid- und auch evt. Natriumtoxizität sind ebenfalls weitgehend auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der ausgewachsenen Blätter) nicht vorhanden sind.

Bemerkungen

Dachtler: 421

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Schlagworte

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