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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1728 × 1084 px)

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Natriumchlorid hemmt das Wachstum der Zuckerrübe (Spross) bei ausreichender Kaliumversorgung

Signatur
04.04.002
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.05
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Zuckerrübenpflanzen wurden in Nährlösung (Kaliumangebot: 5 mM als Kaliumchlorid) kultiviert und zwar bei folgenden Konzentrationen von Natriumchlorid (von links nach rechts; in mM): 0, 50; 100; 150. Es ist ersichtlich, dass bei hohem Natriumchloridangebot (150 und 100 mM) das Wachstum der Pflanzen gehemmt ist (3. und 4. Gefäß, von links).

Erläuterung

Bei ausreichendem Kaliumangebot (vgl.: Bild 649 = unzureichendes Kaliumangebot!) wird Natrium als Ersatz von Kalium nicht benötigt. Das zusätzlich vorhandene Natriumchlorid stellt dann vielmehr eine Belastung für die Pflanze dar. Sie muss sich osmotisch anpassen. Diese osmotische Anpassung bedeutet verstärkte Veratmung von Photosynthetaten, was auf Kosten des Wachstums geht. Außerdem ist infolge Konkurrenzwirkung die Kaliumaufnahme der Pflanze beeinträchtigt. Die damit verbundene unzureichende Kaliumversorgung könnte ein weiterer Grund für das gehemmte Wachstum sein. Direkte Natrium- oder Chloridtoxizität sind auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der voll entfalteten Blätter) nicht vorhanden sind.

Vergleiche auch

Schlagworte

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