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Bild: Volker Römheld, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1658 × 1077 px)

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Natriumchlorid hemmt Wachstum von Gartenkresse

Signatur
04.04.005
Ursprüngliche Signatur
Hh-05.03
Bildnachweis
Volker Römheld

Bildinhalt

Gartenkressepflanzen wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar bei folgenden Konzentrationen von Natriumchlorid (von links nach rechts; in mM): 0, 25; 50; 100. Es ist ersichtlich, dass bereits bei der Natriumchloridkonzentration von 25 mM das Wachstum des Pflanzensprosses stark gehemmt ist (2. Gefäß, von links). Überschußsymptome sind nicht zu erkennen.

Erläuterung

Salzstress (hier in Form von Natriumchlorid) bedeutet für die Pflanze erhöhten Energieaufwand für die osmotische Anpassung, d. h. erhöhte Aufnahme von Soluten (Ionen und ungeladeneTeilchen) und erhöhte Synthese von Betainen (und anderen osmotisch wirksamen Substanzen) zur Erhöhung der Osmolarität auch im Cytoplasma. Hierfür (Atmung und Synthese) werden Photosynthetate auf Kosten des Wachstums verbraucht. Da Natriumchlorid die Kaliumaufnahme der Pflanze infolge Konkurrenzwirkung vermindert, könnte auch eine unzureichende Kaliumversorgung der Pflanze Ursache der Wachstumshemmung sein. Da entsprechende Symptome fehlen, ist dies eher unwahrscheinlich. Chlorid- und auch evt. Natriumtoxizität sind ebenfalls weitgehend auszuschließen, da entsprechende Symptome (Chlorosen und Nekrosen an den Rändern der ausgewachsenen Blätter) nicht vorhanden sind.

Bemerkungen

Dachtler: 422

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Schlagworte

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