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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1560 × 1251 px)

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Natriumdüngung kann Kaliummangel bei Buschbohne nicht verhindern

Signatur
04.04.012
Ursprüngliche Signatur
Hh-07.04
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Buschbohnenpflanzen wurden in Gefäßen mit Kaliummangelboden bei sehr niedriger Kaliumdüngung (0,05 mMol/Liter = 0,01 g K/Gefäß) kultiviert und zwar ohne Natriumdüngung (linkes Gefäß) und bei einer Natriumgabe von 1 mMol/Liter = 0,2 g Natrium/Gefäß (rechtes Gefäß). Die Natriumdüngung erfolgte vor der Bepflanzung. Es ist ersichtlich, dass die Pflanzen bei beiden Varianten Symptome von Kaliummangel aufweisen: die älteren Blätter werden, ausgehend von den Blatträndern, chlorotisch. Diese Chlorosen gehen von den Rändern her in Nekrosen über. Die Natriumgabe vermochte diese Symptome nur unwesentlich zu verringern.

Erläuterung

Während bei der Zuckerrübe Kalium durch Natrium weitgehend ersetzt werden kann, ist ein solcher Ersatz bei der Buschbohne nicht möglich. Deshalb konnte die Natriumgabe den Kaliummangel kaum vermindern. Da die Natriumgabe relativ niedrig war, bleibt allerdings offen, ob durch eine hohe Natriumgabe der Kaliummangel hätte deutlicher verringert werden können. Der Befund zeigt, dass die Buschbohne, im Unterschied zur Zuckerrübe, natrophob und wenig salzverträglich ist.

Bemerkungen

Dachtler: 447

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