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Spritzschäden infolge Stickstoff-Blattapplikation bei Getreide
- Signatur
- 06.01.006
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-04.08
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Das Bild zeigt einen Weizenbestand (Nahaufnahme), etwa 1 Woche nach erfolgter Blattapplikation mit einer Ammonnitrat-Harnstofflösung (AHL). Es ist ersichtlich, dass zahlreiche Stellen des Schlages gelb, teilweise auch braun gefärbt sind. Hierbei handelt es sich um Spritzschäden.
Erläuterung
Wenn zu hohe Mengen Ammonnitrat und Harnstoff auf das Blatt gelangen, dann kann infolge zu starker Nährstoffaufnahme der Stoffwechsel der Pflanze so stark beeinträchtigt werden, dass das Gewebe schließlich abstirbt (Nekrosenbildung). Außerdem kann der Spritzbelag der Zelle Wasser entziehen, was zur Plasmolyse und damit ebenfalls zu Nekrosen führen kann.Ursachen solcher Spritzschäden sind: zu hohe Aufwandmenge; ungleichmäßige Verteilung der Aufwandmenge; fehlerhafte Spritzdüse; infolge lang anhaltender, hoher Luftfeuchtigkeit trocknet der Spritzbelag auf dem Blatt nicht ein, was zu einer überhöhten (toxischen) Nährstoffaufnahme führen kann.
Vergleiche auch
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