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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1824 × 1281 px)

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Eisen(III)-Phosphat mit besserer P-Düngewirkung als Hyperphos

Signatur
06.01.004
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Traubenerbsenpflanzen wurden in Gefäßen mit Phosphormangelboden kultiviert und zwar ohne Phosphordüngung (links), mit 50 mg P/ kg Boden als lösliches Dihydrogenphosphat (2. Gefäß von links), mit 300 mg P/ kg Boden als Eisen(III)- Phosphat (3. Gefäß von links) sowie mit 300 mg P/ kg Boden als Hyperphos (Gefäß rechts). Es ist ersichtlich, dass sich der Phosphormangel in Form einer starken Wachstumshemmung zeigt (links). Weiterhin ist gut zu erkennen, dass (bei gleicher Phosphoraufwandmenge) Eisen(III)- Phosphat (2. Gefäß von rechts) eine wesentlich stärkere Phosphordüngewirkung aufweist als Hyperphos (Gefäß ganz rechts).

Erläuterung

Im Unterschied zu anderen dikotylen Pflanzen scheiden die Wurzeln der Traubenerbse nur wenig Citrat und Protonen ab, so dass die Aufschlusswirkung trotz der geringen Korngröße des weicherdigen Rohphosphates (tertiären Calciumphosphates) Hyperphos (< 0,063 mm) nur gering ist. Die sehr gute Phosphordüngewirkung von Eisen(III)- Phosphat bei Traubenerbse soll darauf zurückzuführen sein, dass ihre Wurzeln in starkem Maße Piscidinsäure ((= Weinsäurederivat) abscheiden. Diese Säure ist ein starker Komplexbildner für 3- wertiges Eisen, kann also Eisen(III)- Phosphat lösen. Die gute P-Düngewirkung von Fe(III)- Phosphat ist im übrigen ein Hinweis dafür, dass die durch hohes Phosphatangebot in Nährlösung induzierten Eisenchlorosen nicht auf die Bildung von Eisenphosphat zurückzuführen sind (siehe Bild 556).

Vergleiche auch

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