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Apatit mit guter Phosphordüngewirkung bei Senf
- Signatur
- 06.01.001
- Ursprüngliche Signatur
- Hh-12.01
- Bildnachweis
- Horst Marschner
Bildinhalt
Senfpflanzen wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar ohne Phosphordüngung (links) sowie mit Phosphordüngung in Form von Rohphosphat (Apatit) (Mitte) und Kaliumdihydrogenphosphat (rechts). Es ist ersichtlich, dass bei unterlassener Phosphordüngung starker Phosphormangel in Form von Zwergwuchs auftrat (links). Die Düngung mit Kaliumdihydrogenphosphat (rechts) verhinderte den Phosphormangel vollständig. Apatit wirkte fast ebenso gut wie das Dihydrogenphosphat: bei gleicher Wuchshöhe war lediglich die Blattmasse reduziert (Mitte).
Erläuterung
Als dikotyle Pflanze ist Senf eine hinsichtlich der Eisenaneignung sogenannte Strategie-I-Pflanze. Ihre Wurzeln geben bei Phosphormangel verstärkt Protonen in die Rhizosphäre ab und wandeln Apatit (unlösliches tertiäres Kalziumphosphat) in lösliches primäres Kalziumphosphat um. Deshalb zeigt Apatit bei Senf eine gute Phosphordüngewirkung, die zum Beispiel bei Weizen (Strategie-II-Pflanze) nicht vorhanden ist (vgl. Bild 612). Apatit ist ein sogenanntes harterdiges Rohphosphat (Korngröße < 0,16 mm). Dem stehen die weicherdigen Rohphosphaten (Korngröße < 0,063 mm) gegenüber. Auch die weicherdigen Rohphosphate sind tertiäre Kalziumphosphate.
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