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Bild: Horst Marschner, Stuttgart-Hohenheim Originaldatei herunterladen (1408 × 2035 px)

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Senf schließt Rohphosphat besser auf als Mais

Signatur
06.01.002
Ursprüngliche Signatur
Hh-12.02
Bildnachweis
Horst Marschner

Bildinhalt

Mais- (obere Reihe) und Senfpflanzen (untere Reihe) wurden in Gefäßen mit Boden kultiviert und zwar ohne Phosphordüngung (links), mit Rohphosphat (Hyperphos) (Mitte) und Kaliumdihydrogenphosphat (rechts). Es ist ersichtlich, dass bei Mais Hyperphos den starken Phosphormangel (Wachstumshemmung, Anthocyanfärbung der Blätter) nicht beseitigen und auch nicht vermindern konnte (obere Reihe; Mitte), während die Düngung mit Kaliumphosphat ein normales Wachstum der Pflanze gewährleistete (obere Reihe; rechts). Bei Senf trat bei unterlassener Phosphordüngung ebenfalls starker Phosphormangel auf (Wachstumshemmung; untere Reihe, links). Hyperphosphat zeigte jedoch eine mindestens ebenso gute Phosphordüngewirkung wie lösliches Phosphat (untere Reihe; Mitte und links).

Erläuterung

Mais ist hinsichtlich der Eisenaneignung eine sogenannte Strategie-II-Pflanze. Seine Wurzeln scheiden weniger Protonen ab als die der Strategie-I-Pflanze Senf. Um schwerlösliches Hyperphosphat (tertiäres Kalziumphosphat) in lösliches primäres Kalziumphosphat umwandeln und damit pflanzenverfügbar machen zu können, sind jedoch Protonen erforderlich. Hyperphos ist ein sogenanntes weicherdiges Rohphosphat (Korngröße: < 0,063 mm).

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